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Drucker-Hack: Wie man ihn hätte vermeiden können

19.05.2016. Mehrere deutsche Universitäten wurden vor kurzem Opfer eines Hacker-Angriffs, bei dem sich die Cyberkriminellen in die Netzwerke der Hochschulen einwählten, um dann aus der Ferne deren Netzwerkdrucker anzusteuern und antisemitische Hetzschriften zu drucken.

Der Aufschrei war deutschlandweit groß – wir wundern uns, warum.

Angriffe auf digitale Systeme, wie in diesem Fall die Drucker der Hochschulen, sind keinesfalls selten, und häufig stecken nicht einmal besonders ausgeklügelte Strategien dahinter. Rein technisch gesehen war es vermutlich ein Leichtes, die Kontrolle über die Drucker zu übernehmen. Der Grund dafür: physische Maschinen und Geräte sind häufig gar nicht gesondert abgesichert. Dabei hängen Sie am Netz und sind somit auch für Angriffe aus dem digitalen Raum anfällig.

Das Business-Magazin Line of Biz veröffentlichte am 18. Mai einen Kommentar unseres Whitelisting-Spezialisten Fredrik Åhgren, der zum Drucker-Hack stellung nimmt. Whitelisting ist aus unserer Sicht die effektivste Methode zum Schutz in sich abgeschlossener Systeme. Erfahren Sie, warum:

Update vom 01.06.2016:

Auch der Security Insider veröffentlichte heute einen Kommentar zum Drucker-Hack. Der Fokus liegt hier auf dem Nutzen von Whitelisting für das Internet der Dinge.

Unser Fazit zum Medien-Aufruhr um den Drucker-Hack: Die große Überraschung angesichts des geglückten Angriffes lässt sich aus rein technischer oder statistischer Sicht nicht begründen – Angriffe wie diese geschehen täglich. Wir sind allerdings froh um die politische Aufmerksamkeit, die der Vorfall rund um das Thema Sicherheit erzeugt hat – die Chancen stehen gut, dass Unternehmen und öffentliche Institutionen sich in Zukunft besser schützen!

Published 19/5 2016

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