Mehr Sicherheit für die schwedische Aufsichtbehörde KemI dank All-in-One-Karte

Sicherheit ist ein Kernthema für die schwedische Aufsichtbehörde KemI (Kemikalieinspektionen). Schärfere EU-Sicherheitsauflagen und der Wunsch nach mehr Komfort für die Endanwender waren der Anlass, sich mit dem Thema Sicherheit auseinanderzusetzen. Das Ergebnis: eine multifunktionale Karte, die physische und logische Sicherheit auf einer Smartcard, der Common Access Card, vereint.

KemI (Kemikalieinspektionen) ist eine schwedische Aufsichtsbehörde für die Chemie-Industrie, die 1986 gegründet wurde und derzeit rund 250 Mitarbeiter beschäftigt. Natürlich ist Sicherheit ein wichtiges Thema für die Behörde. Erst im Jahr 2010 hat die ECHA (European Chemicals Agency), die Sicherheitsvorschriften weiter verschärft.

„Zu den neuen Auflagen zählen unter anderem komplexe Passwörter, die alle drei Monate geändert werden müssen, Bildschirmschoner mit Passwort-Schutz, FollowMe-Druck, eine sichtbar zu tragende ID-Karte, Kameraüberwachung und bewaffnete Sicherheitsleute“, sagt Lars Davidsson von der KemI (Kemikalieinspektionen).

„Die Einführung komplexer Passwörter mit Buchstaben-Zahlen-Kombinationen, die alle drei Monate geändert werden müssen und Bildschirmschoner, die den Bildschirm nach fünf Minuten Inaktivität sperren, waren der erste Schritt. Aber die Änderung der komplexen Passwörter alle drei Monate bereitete den Endanwendern Schwierigkeiten. Sie hatten Probleme, neue Passwörter zu finden; oft vergaßen sie diese auch sehr schnell. Das wiederum führte zu einer spürbaren Mehrbelastung des IT-Support“, so Lars Davidsson.

Genervte Nutzer und ein überforderter IT-Support machten die  Einführung einer neuen Sicherheitslösung erforderlich.  Die Chemikalienagentur führte Marktrecherchen durch und nahm im Herbst 2011 Kontakt zu verschiedenen Anbietern auf. Die Agentur sprach auch mit Nexus und schränkte die Auswahlliste auf vier potenzielle Anbieter ein.

Die Wahl fiel letztendlich auf Nexus, weil das Unternehmen eine All-in-One-Lösung für den physischen und logischen Zugang bieten konnte und auch bei Kriterien wie Preis,
Einfachheit, Engagement und Kompetenz überzeugte.

Die Lösung war ein neues Zugriffskontrollsystem für den physischen Zugang, welches die gleichen Ausweise auch für den logischen Zugang nutzt. Der Nexus Certificate Manager erzeugt alle Zertifikate, die auf dem Chip der Smartcard gespeichert werden.

Die webbasierte Verwaltungsoberfläche Nexus SmartACT ist sehr nutzerfreundlich, und die Agentur produziert ihre eigenen Karten auf einem PAS Card-Drucker.

Die Endanwender brauchen jetzt nur eine einzige Karte für den Zutritt zur Garage und zum Büro sowie für die Nutzung des FollowMe-Drucksystems und ihrer IT-Geräte. Wenn sie sich mit ihren Karten einloggen, haben Sie automatisch Zugang zu den  Systemen im Netzwerk, für die sie eine Zugriffsberechtigung besitzen. Die gedruckten Karten, die mit Hologrammen versehen sind, werden auch als ID-Karten bei Inspektionsbesuchen im ganzen Land genutzt.

Ca. 300 Mitarbeiter und Berater besitzen permanente Smartcards. Die IT-Abteilung stellt diese Karten aus, vergibt Berechtigungen und entwertet und vernichtet die Karten, wenn jemand die Agentur verlässt. Die Mitarbeiter am Empfang drucken die Smartcards aus und verwalten auch die Besucherkarten und temporären Karten für Kollegen, die ihre Karte vergessen haben.

Die Lösung ist seit Frühjahr 2013 in Betrieb, und die Chemikalienagentur ist bislang hochzufrieden mit den Ergebnissen.

„Das System entlastet den Helpdesk und lässt sich ganz unkompliziert zentral verwalten. Die Endbenutzer sind zufrieden, und wir sparen viel Zeit durch die Vereinfachung der Arbeitsabläufe. Der nächste Schritt ist die Sicherung des externen Zugriffs auf interne Systeme und Privatgeräte (BYOD)“, berichtet Lars Davidsson.

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