Das Projekt „KITCard“

Als die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe zum KIT fusionierten, mussten auch die beiden eingesetzten Chipkartensysteme „FriCard“ (auf Basis von MIFARE Classic) und die „FZK-Karte“ (auf Basis von LEGIC prime) sowie die vorhandenen Subsysteme integriert werden.

Das Ziel war die Einführung einer gemeinsamen multifunktionalen Chipkarte, was zum einen den Verwaltungsaufwand senken und den Benutzerkomfort erhöhen sollte.

Die neue „KITCard“ ist ein echtes Multi-Talent: sie ist Sichtausweis und Geldbörse für Mensa, Rechenzentrum, Bibliothek etc. und gleichzeitig Fahrausweis für den Karlsruher Verkehrsverbund. Für Mitarbeiter des KIT ist sie außerdem die Karte für die Arbeitszeiterfassung und KFT-Einfahrtsberechtigung.

Im „Hintergrund“ arbeitet Nexus ProACT. Die webbasierte Client-/Serveranwendung vernetzt beide Standorte mit dem Ausweismanagement. Die Nexus Lösung basiert auf aktueller J2EE-Web-Technologie und ist ein plattformunabhängiges, skalierbares Identitätsmanagement-System.

Die Kommunikation mit den vorhandenen Subsystemen erfolgt über definierte Schnittstellen.

Der Erfolg lässt sich in Zahlen fassen: Bis heute wurden über 30 000 „KITCards“ für Mitarbeiter, Professoren und Studierende produziert. Zusätzlich wurden rund 50 000 Besucherausweise ausgegeben. Weitere Bildungseinrichtungen, unter anderem die Pädagogische Hochschule Karlsruhe und die Hochschule Karlsruhe wurden in die Lösung integriert und werden vom KIT zentral verwaltet.

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