Jan Steffl über die Zugangskontrolle von morgen

Das nächste große Ding der Branche

Auf der Suche nach der Zugangskontrolle von morgen

Um einen Blick in die Zukunft zu werfen, kann man zur Glaskugel greifen, Münzen werfen, Sternenbilder deuten … oder einfach die Menschen fragen, die es wissen müssen. Jan Steffl, der im kürzlich eröffneten Büro von Nexus in Prag die Lösungen Personal Desktop und Personal Mobile weiterentwickelt, gibt einen Ausblick, wohin die Reise geht.

Jan Steffl und das Entwicklerteam arbeiten daran, die beiden vermeintlichen Gegensätze Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit weiter einander anzunähern. Diesen Brückenschlag machen sowohl die Client-Software Nexus Personal Desktop als auch die App Nexus Personal Mobile möglich. Beide vereinfachen die sichere Anmeldung an Arbeitsrechnern und Web-Services, zum Beispiel mittels der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Steffl verspricht, dass für Anwender das Benutzen der beiden Lösungen in Zukunft komfortabler und einfacher wird. Dafür arbeitet das Team in Prag aktuell daran, Funktionen für das Entsperren von PCs über Bluetooth zu integrieren.

Berührungslos und sicher an gemeinsam genutzten PCs anmelden

„Wir sind nicht der erste Anbieter solcher Features. Aber unsere Lösung wird garantiert den hohen Sicherheitsansprüchen unserer Unternehmenskunden gerecht werden“, verspricht Jan Steffl.

Ein mögliches Einsatzgebiet hat Jan Steffl auch schon im Kopf.

„Krankenhäuser mit vielen gemeinsam genutzten PCs sind ein gutes Beispiel dafür, in welchen Bereichen das Entsperren von Arbeitsrechnern per Bluetooth sinnvoll ist. Das medizinische Personal kann sich frei bewegen und sich sicher an den Arbeitsrechnern anmelden, ohne eine Tastatur berühren zu müssen. Sobald sich das mobile Gerät, mit dem der PC entsperrt wurde, vom Rechner entfernt, wird er wieder automatisch gesperrt.“

Dem Heiligen Gral der Branche auf der Spur

Besonders die IT-Welt wird von der andauernden Suche nach dem nächsten großen Ding angetrieben. Auch in Prag machen sich die Entwickler Gedanken über das ultimative Gerät für die physische und digitale Zugangskontrolle.

„Der Heilige Gral der Branche ist das Device, das physischen Zutritt und digitalen Zugriff kombiniert und sprichwörtlich alle Türen öffnet“, erklärt Steffl. „Mit einem einzigen Device würden Menschen die Türen zur Wohnung und Arbeitsstätte öffnen, auf ihre E-Mails und Cloud-Services zugreifen und ihre Autos aufschließen. Dieses Device wäre auch Ausweis, Führerschein und Kreditkarte in einem.“

Aussichtsreichster Kandidat für ein solches Device ist das Smartphone, da es inzwischen zum alltäglichen Begleiter geworden ist. Mögliche Alternativen wären Wearables wie Smartwatches. Allerdings, so Steffl, empfinden Anwender solche Geräte als recht sinnlos, da sie meistens nur zusammen mit einem Smartphone zu gebrauchen sind.

Zutrittskontrolle setzt auf alte Technologien

„Das Rennen wird voraussichtlich das Smartphone machen, denn die Entwicklung der notwendigen Hardware-basierten Sicherheitsfunktionen schreitet zügig voran.“
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Ebenfalls stetig voran geht die Entwicklung im Bereich Digital Access, während im Umfeld der physischen Zutrittskontrolle eher Stillstand herrscht.

„Im Bereich der Zutrittskontrolle werden heute immer noch alte Technologien eingesetzt und man tut sich hier schwer in Sachen Wandel. Ich glaube, dass die digitale Zugriffskontrolle der Zutrittskontrolle den Rang ablaufen wird. Wir konzentrieren uns auf das Thema digitalen Zugriff und wie sich neue Technologien für die Zutrittskontrolle nutzen lassen.“

Es braucht keine Wahrsagerei um zu wissen, dass das Entsperren von PCs über Bluetooth für Jan Steffl erst der Anfang ist.

Published 7/7 2017

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