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9 Gründe, warum Mitarbeiter gerne auf Passwörter verzichten

Passwörter sind nervig, sowohl für interne als auch für externe Benutzer. Gottlob gibt es inzwischen bessere Methoden, sich an Computern anzumelden. Daniel Hjort, Director Smart ID Management, von Nexus nennt 9 gute Gründe, warum Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Freude bereiten, wenn sie sich von Benutzernamen und festem Passwort verabschieden.

1. Passwörter sind nicht sicher

„Selbstverständlich möchte kein Mitarbeiter, dass seine Zugangsdaten in die falschen Hände gelangen. Falls das doch passiert, geben sie ihrem Arbeitgeber zumindest eine kleine Mitschuld. Und sie haben recht: Benutzername und Passwort sind einfach nicht sicher und bieten keinen ausreichenden Schutz. Deshalb sollten Unternehmen nicht an ihnen festhalten“, sagt Hjort.

2. Anwender müssen zu viele Passwörter merken

„Machen wir uns nichts vor. Kein Mensch kann beliebig viele Passwörter im Kopf behalten. Deshalb machen es sich die Menschen einfach, indem sie beispielsweise Passwörter notieren oder ein und dasselbe Passwort wiederverwenden.“


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3. Passwörter werden vergessen oder verloren

„Vergisst ein Mitarbeiter ein Passwort, beginnt häufig ein zeitaufwändiger Prozess, um ein neues Passwort zu bekommen. Manchmal haben Mitarbeiter Glück und können ein Passwort über einen per E-Mail verschickten Link zurücksetzen. Oder sie haben Pech und sie benötigen den IT Helpdesk, um ein neues Passwort für den Arbeitsrechner zu bekommen“, erklärt Hjort.

4. Passwörter müssen lang und kompliziert sein

„Unternehmen legen Regeln für die Passwörter fest, um sie sicherer zu machen. Damit tun sie den Mitarbeitern allerdings keinen Gefallen. Denn oft benötigen Anwender mehrere Versuche, ehe ihr Passwort den definierten Regeln genügt. Und dann haben sie ein Passwort-Monster aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Ein solches Passwort mit einer Handytastatur einzugeben, macht wirklich keinen Spaß.“

5. Anwender müssen ihre Passwörter regelmäßig ändern

„Die Idee hinter dem regelmäßigen Wechseln der Passwörter ist, sie sicherer zu machen. Aber Anwender sind nicht dankbar – sie sind irritiert. Und ich verstehe sie. Denn ich bin auch von den Pop-ups genervt, die mich darauf hinweisen, dass mein Passwort in ein paar Tagen ausläuft. Je häufiger ein Passwort gewechselt werden muss, desto größer ist die Gefahr, dass Anwender schwache Passwörter verwenden“, erklärt Hjort.

6. Es gibt anwenderfreundliche Authentifizierungsmethoden

„Früher gab es keine wirklich anwenderfreundliche Alternative zu Benutzername und Passwort. Heute ist das anders. Anwender können für die sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung ihr Smartphone nutzen. Anstatt das Passwort einzutippen, können Anwender mit ihrem Fingerabdruck anmelden. Wenn Unternehmen eine Lösung für Single Sign-On einsetzt, können Mitarbeiter nach einmaliger Anmeldung verschiedene Web-Applikationen nutzen.“

7. Vor allem externe Anwender profitieren von passwortlosen Authentifizierungsmethoden

„Setzen Unternehmen sicherere Authentifizierungsmethoden ein, können sie besser von der Digitalisierung profitieren. E-Commerce und Online-Banking sind einfach sicherer ohne Passwörter. Kunden nutzen lieber mobile Bank-Services anstelle eine Filiale zu besuchen oder eine Hotline anzurufen,“ ist sich Hjort sicher.

8. Unternehmen können moderne Tools bereitstellen

„Setzen Unternehmen auf sichere Authentifizierungsmethoden, können sie auch ruhigen Gewissens Cloud-Services wie Office 365, Salesforce oder JIRA nutzen. Sichere Authentifizierungsmethoden vergrößert die Auswahl an effizienten und kostengünstigen Tools. Außerdem werden Mitarbeiter es zu schätzen wissen, wenn sie sich komfortabel per Smartphone am Arbeitsrechner anmelden können.“

9. Mitarbeiter können von überall arbeiten

„Der Verzicht auf Passwörter bedeutet auch, dass Unternehmen sich nicht nur auf die physische Zugriffskontrolle verlassen müssen. Sichere Authentifizierungsmethoden erlauben es Mitarbeitern, von überall auf Unternehmensdaten und Ressourcen zugreifen zu können“, sagt Hjort abschließend.

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Published 18/4 2018

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